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„Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.“

Khalil Gibran


"33 Bogen und ein Teehaus" preisgekrönt!

"33 Bogen und ein Teehaus" ist jetzt ein "White Raven"! #WRlist2016

12. Oktober 2016

„33 Bogen und ein Teehaus“ ist einer von 200 internationalen Titeln, die für den jährlich erscheinenden Buchempfehlungskatalog der Internationalen Jugendbibliothek ausgewählt wurden. Seit 50 Jahren durchforsten die Lektoren der Internationalen Jugendbibliothek, der weltweit größten Bibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur, die Kinder- und Jugendbuchproduktion aus aller Welt nach qualitativ hochwertigen, innovativen und herausragenden Büchern und präsentieren ihre Favoriten in der Empfehlungsliste "The White Ravens".

Ab dem 18. Oktober sind die 200 Annotationen in der neuen White Ravens Datenbank, die Sie auf der Homepage www.ijb.de finden, verzeichnet und abrufbar.

Der gedruckte Katalog wird am Donnerstag, 20. Oktober um 12.30 im Kinderbuchzentrum (Halle 3.0 / K 139) auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Alle 200 ausgewählten White Ravens Bücher werden im Frühjahr 2017 auf der Buchmesse in Bologna am Stand der Internationalen Jugendbibliothek (Halle 3.0 / K118) in Halle 29 präsentiert.

LUCHS des Monats September für „33 Bogen und ein Teehaus"

08. September 2016

"33 Bogen und ein Teehaus" erhält die Auszeichnung „Luchs des Monats September" von DIE ZEIT und Radio Bremen!

Hier die Pressemitteilung der ZEIT-Verlagsgruppe:

Radio Bremen stellte das Buch und die Preisträgerin am Sonntag, 11. September 2016, um 13.40 Uhr im Funkhaus Europa und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Nordwestradio vor. Hier der Link zum Nachhören:

Ich danke und gratuliere allen meinen Unterstützern und Unterstützerinnen. Meiner Agentin Susanne Koppe, meinem Verlag Peter-Hammer, meiner Mentorin und Lehrerin Karina Odenthal, meinem Bruder und Illustrator Mehrdad, meinen mutigen Eltern, meinen wunderbaren Geschwistern und meiner Familie.

„Und so beschreibt die erwachsene Zaeri-Esfahani die Revolution und ihre Folgen aus der Sicht des kleinen Kindes, das sie damals war. Ein Kind, das die Geschehnisse aufmerksam verfolgt, meist aber nicht versteht. Sie fragt nach, die Erwachsenen erklären, das Kind versucht Schlüsse zu ziehen... Zaeri-Esfahani erinnert sich in einer knappen, einfachen, am Duktus des Kindes orientierten Sprache mit gelegentlich märchenhaft-poetisierenden Arabesken. An einigen Stellen hat ihr Ton auch etwas anektodenhaft Heiteres.... Die studierte Sozialpädagogin war lange in der Betreuung von Asylbewerbern tätig. Sie kennt das Thema Flucht und Migration somit aus verschiedenen Perspektiven. Sie weiß, wovon sie redet und warum man darüber reden muss... In jeder Zeile des Buches spürt man das riesige integrative Potenzial der Kinder. Und man versteht: Man muss ihnen nur die Möglichkeiten geben, es zu nutzen. Naiv ist dies an keiner Stelle, denn Zaeri-Esfahani erzählt auch von Schwierigkeiten: verständnislose Beamten, aggressive Mitbewohner im Flüchtlingsheim, ausgrenzende Mitschülerinnen. Klar ist aber auch, solches Verhalten entsteht, wenn man die Geflüchteten nicht als Individuen sieht, sondern als Teil einer <Flüchtlingswelle> oder <Flüchtlingsflut>. Oder als verwaltungstechnisches problem...“

Hartmut El Kurdi/ Die ZEIT 09.09.2016

„Zeugnis und Parabel zugleich. Ein herausragender Roman, der bleibt."
Christine Knödler/NZZ am Sonntag, Juni 2016

„Sehr berührend erzählt die Autorin, konsequent aus kindlicher Sicht, von Abschied, Verlust und Verzweiflung..."
Hilde Elisabeth Menzel/Süddeutsche Zeitung, Juni 2016

Die besten 7 Bücher für junge Leser - Bestenliste April 2016
Deutschlandfunk

"Kunstvoll gebaut, dabei leicht zu lesen wie ein Märchen und prallvoll mit erlebter Wirklichkeit ist ihr Buch."

Bettina Kugler/ St. Galler Tagblatt, Sept. 2016

„Wie sich Menschen fühlen, die plötzlich zu Flüchtlingen werden, illegal und ungemocht sind, die die fremde Sprache nicht verstehen, vermittelt dieses energiegeladene Buch, das Mehrdad Zaeri-Esfahani, Illustrator und Bruder der Autorin, mit märchenhaften Vignetten bebildert hat."
Ruth Rousselange/ Saarbrücker Zeitung

„Mehrnousch Zaeri-Esfahani erzählt ihre eigene Geschichte, ganz nüchtern und stringent - und doch klebt man an ihren Lippen. (...) Trotzdem erdrückt ihre Geschichte nicht, sondern macht Mut."
Judith Burger/Logbuch Kreuzer-Beilage zur Leipziger Buchmesse 2016

"Wie bereitwillig Kinder doch eine neue Heimat annehmen, schildert Zaeri-Esfahani ... in kurzen Sätzen, die von viel Verständnis, nicht nur für das eigenen Kindsein zeugen."
Eva-Maria Magel, FAZ

"Auf äusserst kunstvolle Weise erzählt die Autorin ihre eigene Geschichte, sie hat eine klare Sprache, ab und zu faktisch, wo es dies braucht, aber darüber hinaus ist sie eine grosse Erzählerin. Leise, weise, feine Bilder werden da erschaffen, gar poetisch ist es dieses Buch! Es hinterlässt in uns einen tiefen Eindruck und wer dazu noch "Das Mondmädchen" derselben Autorin liest, ihre Geschichte im Kinderbuch, der ist dann noch mehr bezaubert von ihrer Erzählkunst!"

Manuela Hofstätter www.lesefieber.ch 13. Mai 2016

"Mit der unaufgeregten, einfachen Sprache eines Schulkinds nennt die Autorin die Dinge wie sie sind – ohne zu beschönigen und ohne zu dramatisieren... Doch die Geschichte der kleinen Mehrnousch ist nicht nur von Verlust und Trauer geprägt: Authentisch beschreibt die Autorin, wie ihre Kindheit und Jugend durch die Reise reicher geworden ist, wie sich ihre Welt mit dem Auszug aus der Villa mit Pool und den Erfahrungen in anderen Ländern vergrößert hat. Die sehr einfache Sprache und die Perspektive eines Kindes wirken keineswegs trivial. Denn erst durch die genauen Beobachtungen des schlauen Mädchens werden die Absurditäten von Krieg, Flucht und Unrechtsstaat konkret… Deshalb ist dieses Buch weit mehr als ein Kinderbuch. So verständlich, dass es bereits Zwölfjährige verstehen können, verschafft es auch Jugendlichen und Erwachsenen den speziellen Blick darauf, was Flucht und Migration für die Betroffenen bedeutet. Und selbst diejenigen, die schon kein Interesse mehr für das Thema aufbringen können, sind gut beraten, es zu lesen. Denn so haben sie die Chance, das Phänomen Flucht und Migration, das in der Politik so abstrakt diskutiert wird, aus anderer Perspektive zu sehen.“

Anika Zidar, Mindelheimer Zeitung/ 16.08.2016