Zur Person

Mehrnousch Zaeri-Esfahani - Autorin und Referentin

Sofort nach meinem Studium 1999 begann ich meine Tätigkeit als Sozialpädagogin, die bis Dezember 2016 andauerte. Ab Januar 2017 betätige ich mich als freischaffende Autorin und Refentin. Ich bin meinen „wilden Jahren“ als Sozialpädagogin 1999 bis 2003 unwahrscheinlich dankbar. Hier lernte ich starke Menschen und Wegbegleiter kennen, von denen ich viel lernen durfte. Sie sind – neben meiner Biographie – das zweite Fundament, worauf meine heutige Tätigkeit als Autorin und Referentin ruht.

Mein Ansatz

  • Ressourcenorientiert: Die Stärken erkennen und stärken!
  • Reduziert: Sich auf das Wesentliche konzentrieren!
  • Nachhaltig: Langfristige Prozesse anstelle schneller kurzlebiger Projekte!
  • Wertschätzend: Nicht nur Toleranz, sondern Anerkennung allen Daseins!
  • Liebend: Bedingungslose Liebe in allem Tun!

Vita

Geboren im Jahre 1974 in Iran/Isfahan, verlässt Mehrnousch Zaeri-Esfahani mit ihrer Familie 1985 die Heimat und kommt über die Türkei und die ehemalige DDR nach Deutschland. In Heidelberg wächst sie auf und besteht auf der Internationalen Gesamtschule Heidelberg 1994 das Abitur.

Im selben Jahr nimmt sie das Studium der Sozialpädagogik in Freiburg im Breisgau auf, wo sie 1999 ihr Diplom erwirbt.

Ab 1999 koordiniert sie für das Diakonische Werk Lörrach die Flüchtlingsarbeit im Landkreis Lörrach, wo sie Flüchtlinge im Asylverfahren begleitet und die ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung unterstützt.

In den Jahren 2001 bis 2003 zeichnet sie als Vorsitzende verantwortlich für den „Arbeitskreis Asyl B.-W.“, dem heutigen „Flüchtlingsrat Baden-Württemberg“.

Im Jahre 2002 gewinnt sie den Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“ im Rahmen des Projekts „Schüler für Flüchtlinge“.

Ab 2003 zieht sie nach Karlsruhe, wo sie ab 2007 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Wohngruppe der Heimstiftung Karlsruhe betreut.

Ab 2010 ist sie beim Diakonischen Werk des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt als Bildungsberaterin tätig für den Verein „Netzwerke für Bildungspartner e.V.“

Im Jahre 2012 erhält sie im Rahmen ihrer Tätigkeit den Innovationspreis der Diakonie Baden für den Aufbau eines kostenlosen Dolmetscher-Pools für Baden-Baden und den Landkreis Rastatt.

Ab 2012 beginnt ihre Tätigkeit als Autorin. Ihre Kurzgeschichten und Gedichte werden immer wieder ausgezeichnet und erscheinen in verschiedenen Anthologien. Sie schreibt an ihre Autobiographie "33 Bogen und ein Teehaus" und an ihrem ersten Roman "Das Mondmädchen". Beide Bücher erscheinen im Frühjahr 2016.

Von 2013 bis 2016 betätigt sie sich sowohl im Auftrag der Landeskirche Baden als Trainerin und Referentin für Interkulturelle Öffnung und ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung. Sie coacht und trainiert verschiedene Berufsgruppen wie Lehrer und Lehrerinnen, Amtsleitungen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen. Sie berät Gemeindeverwaltungen und Landkreise in der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Ihre Vorträge werden zu Denk-Werkstätten mit Lösungsansätzen und Gedankenaustausch zu aktuellen politischen Ereignissen in Deutschland, Europa und global.

Seit 2016 schreibt sie Essays und Reden zu gesellschaftspolitischen Themen.

Seit 2017 ist sie als freie Autorin und Referentin tätig.

  • Interview zu ihrer Denkwerkstatt mit Judith Burger auf Radio mdr kultur am 11. März 2017 hier anhören. Dauer. 25 Minuten.
  • Feature "Das Flüchtlingsheim bei mir um die Ecke" von Judith Burger am 19. März 2017 hier anhören. Dauer: 57 Minuten.
  • Interview auf Deutschland Radio Kultur mit Britta Bürger in der Sendung "Im Gespräch" am 29 November 2016 hier anhören. Dauer: 38 Minuten.
  • Interview auf Deutschlandfunk mit Tanya Lieske in der Sendung "Büchermarkt" am 28. Mai 2016 hier anhören.
  • Interview auf Nordwestradio mit Esther Willbrandt in der Sendung "Buchpiloten" am 28. August 2016 hier anhören. Dauer: 10:55 Minuten
  • Interview auf der Homepage des Baden-Württembergischen Staatsministeriums hier lesen.