Liste für Büchertische

Eine komplette Liste meiner Veröffentlichungen finden Sie hier

Liste (Auswahl) für den Büchertisch für Erzählstunden + Lesungen:

1.- "Wer weiß, wofür das gut war" Autobiografie von Hossein Zaeri-Esfahani, übersetzt von der Autorin

Verlag Ute Fuchs, Jan.2020, Helmstadt-Bargen

ISBN: 978-3-942941-31-0

408 Seiten mit 17 ganzseitigen Illustrationen und 52 Privatfotos in Farbe.

Bestellungen NUR hier oder bei der Autorin erhältlich.

2.- "33 Bogen und ein Teehaus"

Meine Autobiografie mit Hardcover

Erschienen Jan. 2016 im Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal

ISBN: 978-3-7795-0522-8

3.- "Das Mondmädchen"

Die wahren Abenteuer mit meinen wahren imaginären Freunden

Erschienen März2016 im Knesebeck Verlag, München

ISBN 978-3-86873-956-5

144 Seiten, 14,95 €

4.- "Wer tanzt schon gern allein?"

Hrsg. Karin Gruß

Erschienen Jan.2020 Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal

ISBN: 978-3-7795-0634-8

gebunden, 112 Seiten, ab 7 J.

5.- "33 Bogen und ein Teehaus" als Schullektüre

Erschienen Sept.2018 im Carlsen-Verlag

ISBN: 978-3-551-31746-9 Unterrichtsmodell zum Download, vergünstigte Prüfexemplare für Lehrkräfte und Klassensätze hier bestellbar

Auf die von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten Bildungsstandards ausgerichtet

  • Lesung und Erzählung aus „33 Bogen und ein Teehaus“

    Lesung und Erzählung aus "33 Bogen und ein Teehaus"

    Einen Ankündigungstext für Ihre Veranstaltungen finden Sie unten!


    Altersgruppe: Bei Abendveranstaltungen ab 12 Jahren, Bei Veranstaltungen für Schulen 9 – 27 Jahren

    Dauer:

    • Abendveranstaltungen: 70-90 Minuten (inkl. Publikumsgespräch), Signierstunde möglich
    • Schulveranstaltungen: 2 Schulstunden (davon 30 min. Publikumsgespräch)

    Teilnehmerzahl: unbegrenzt!

    Technik: Beamer + Laptop, Handmikrofon oder Headset notwendig

    Methode: Faszinierend für Zuhörer jeden Alters ist die Tatsache, dass alle erzählten und vorgelesenen Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen. Die Autorin und Sozialpädagogin erzählt ganz in orienatlischer Tradition von der Entstehungsgeschichte des Buches und Anektoden über die Geschichten aus dem Buch, etwa von ihren 30 Katzen und der Katzenpolizei in Isfahans Gassen, die niemand anderes war als sie und ihr Bruder, ausgerüstet mit einem Helm mit Blaulicht und Sirene. Von dem Tag, als sie dachte Reißverschluss hieße auf Deutsch "Tag der offenen Tür" oder von weiteren zahllosen absurden Missverständnissen nach ihrer Ankunft im Jahr 1985 in Deutschland. Sie liest dazu auch Passagen aus ihrem Buch vor, und erlaubt dem Publikum jederzeit mitzuerzählen oder Fragen zu stellen. Ganz nach dem weisen Spruch von Phil Bosmans, dem belgischen Ordenspriester, der sagte: "Humor und Geduld sind zwei Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen", zeigt die Autorin, ohne zu beschönigen, die traurigen und schrecklichen Momente einer Flucht, den Abschied, die Trauer, den Verlust und die Gefahr, um im selben Augenblick auf das Absurde und Komische hinzuweisen, das die Protagonistin aus der Rolle des hilfsbedürftigen Opfers heraus holt und sie zu dem macht, was sie ist. Ein Mensch, wie Du und Ich. Mit Ängsten, Hoffnungen und Wünschen.

    Live-Projektion des Künstlers Mehrdad: Auch eine Lesung mit Live-Projektion möglich. Hierbei illustriert der Bruder der Autorin (Mehrdad) die Lesung live. Abwechselnd liest die Autorin und der Illustrator zeichnet die dazu passenden Bilder per Projektion und lässt diese lebendig werden. Hier muss mit einer langfristigen Planung gerechnet werden. Auch Mehrdad steht für eine Signierstunde zur Verfügung.

    Inhalt: In ihrem autobiographischem Roman beschreibt die Autorin die Flucht aus dem Iran der 80-er Jahre, die die sechsköpfige Familie Zaeri-Esfahani über die Türkei und DDR nach Deutschland führt. Nach einer langen Reise finden sie am ersten Weihnachtsfeiertag leer gefegte Berliner Straßen vor und einen einzigen Taxifahrer. Mit großer poetischer Kraft erzählt sie konsequent aus der Perspektive eines Kindes von den schrecklichen und traurigen, aber auch den schönen, glücklichen und immer wieder ungemein lustigen Erlebnissen aus der Zeit in ihrer Heimat, der Zeit der Flucht und ihres Ankommens in Deutschland.

    Ankündigungstexte:

    Für Schullesungen: "In ihrem autobiographischem Roman beschreibt die Autorin die Flucht aus dem Iran der 80-er Jahre, die die sechsköpfige Familie Zaeri-Esfahani über die Türkei und DDR nach Deutschland führte. Mit großer poetischer Kraft erzählt sie konsequent aus der Perspektive eines Kindes, ohne zu beschönigen, die traurigen und schrecklichen Momente einer Flucht, den Abschied, die Trauer, den Verlust und die Gefahr, um im selben Augenblick auf das Absurde und Komische hinzuweisen, das die Protagonistin aus der Rolle des hilfsbedürftigen Opfers heraus holt und sie zu dem macht, was sie ist. Ein Mensch, wie Du und Ich. Mit Ängsten, Hoffnungen und Wünschen. Faszinierend für Zuhörer jeden Alters ist die Tatsache, dass alle erzählten und vorgelesenen Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen. Die Autorin erlaubt dem Publikum jederzeit mitzuerzählen oder Fragen zu stellen."

    Für Abendlesungen: "Die Autorin und Referentin, Mehrnousch Zaeri-Esfahani, geboren 1974 in Iran/ Isfahan, bietet einen ungewöhnlichen Abend an. Sie erzählt ganz in persischer Tradition Anektoden aus ihrer 2016 erschienenen und vielfach preisgekrönten Autobiographie "33 Bogen und ein Teehaus". Sie erzählt von fantastischen oder wahren Geschichten, von der Flucht ihrer Familie aus dem Iran der 80er Jahre über die Türkei und DDR nach Deutschland. Auch berichtet sie vom Zwillingsbuch ihrer Autobiographie "Das Mondmädchen", ein Märchenroman, das ebenfalls 2016 erschien, und warum es geschrieben werden musste. Man erlebt die Melancholie, die Sehnsucht und die traurigen Momente, die nicht nur Geflüchtete und Migranten, sondern jeder von uns mit sich trägt, Gleichzeitg lacht man über tragischabsurde Situationskomik. Ist es nun ein Erzählabend, eine Lesung oder der Werkstattbericht einer Künstlerin? Wer weiß das schon..."

  • Erzählstunde mit den Geschwistern Zaeri-Esfahani

    Erzählstunde mit den Geschwistern Mehrdad und Mehrnousch

    Altersgruppe: 7-100 Jahren

    Dauer: 2 Schulstunden (inkl. 30 min. Publikumsgespräch) oder 70-90 Minuten (inkl. Publikumsgespräch) als Abendveranstaltung, Signierstunde möglich.

    Terminvereinbarung: Es muss mit einer langfristigen Terminierung gerechnet werden.

    Technik: Laptop, Beamer, Flipchart, 2 Handmikrofone oder Headsets.

    Inhalt und Methode (Ankündigungstext): "Die Geschwister und Erzählkünstler Zaeri-Esfahani bieten eine ungewöhnliche Erzählstunde mit Überraschungen an. Während Mehrnousch aus ihren 2016 erschienenen und preisgekrönten Büchern "33 Bogen und ein Teehaus" und "Das Mondmädchen" liest und von wahren Geschichten erzählt, zeichnet ihr Bruder Mehrdad live. Der international bekannte Illustrator lässt aus den Bildern zusammen mit dem Publikum Geschichten werden. Sie erzählen, lesen und zeichnen immer wieder von der Melancholie, von Sehnsucht, von traurigen und absurden Situationen, die nicht nur Flüchtlinge, sondern jeder von uns mit sich trägt. Man erkennt, wie nah Tragik und Komödie beieinander sind. Ist es nun eine Erzählstunde, eine Lesung oder sind es Werkstattberichte zweier Künstler? Wer weiß das schon..."

    Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 22. Mai 2017 hier

    Foto: privat
  • „Das Mondmädchen“ – Wohnzimmerlesung

    „Das Mondmädchen“ - Wohnzimmerlesung

    Alters- und Zielgruppen: ab 8-100 Jahren - Als Nachmittags- oder als Abendveranstaltung möglich. In Schulen auch vormittags möglich.

    • Sehr gut geeignet für Kinder und Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen, z.B. aus Vorbereitungsklassen, wie VKL- oder VABO-Klassen.
    • Sehr geeignet für Kinder und Jugendliche mit Biographiebrüchen, körperlichen Einschränkungen oder schweren Krankheiten.
    • Auch geeignet für kleine Gruppen, auch Altersgemischte Gruppen mit Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen.

    Höchstteilnehmerzahl: 20 Personen

    Dauer: 70-90 Minuten inkl. Publikumsgespräch, Signierstunde möglich.

    Technik: Beamer + Laptop, in großen Räumen Handmikrofon nötig.

    Methode: Bebilderte Erzählung und Lesung im kleinen Rahmen mit persönlicher Atmosphäre. Die Autorin erzählt vom Entstehen der Geschichte und von den fantastischen Geschichten, die darin passieren. Ganz in orientalischer Tradition lässt sie durch persische Erzählkunst die Geschichten lebendig werden. Das Publikum wird einbezogen und darf miterzählen oder Fragen stellen, oder sich zurück lehnen und entführen lassen. Immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen den erfundenen fantastischen Geschichten und den wahren Begebenheiten aus der Flucht-Biographie der Autorin in den 80er Jahren. Sie bringt eine Präsentation mit Fotos von damals und Illustrationen ihres Bruders (Mehrdad) mit. Anschließend liest sie einen Abschnitt aus ihrem Buch vor.

    Diese Geschichte, die eine Fluchtgeschichte darstellt, handelt weniger vom Thema Flucht, sondern eher von den universalen Themen Verlust, Trennung, Neubeginn, Hoffnung und Trost. Es geht um die eigene innere Quelle, die sich auftut, wenn die Not am größten ist. Kinder und Jugendliche können sich mit der Protagonistin identifizieren, da die meisten von ihnen schon die universalen Themen Trennung und Neubeginn aus eigener Biographie kennen. Hier können sie mit der Autorin (und Sozialpädagogin) ins Gespräch gehen, von eigenen Erfahrungen berichten und die Lösungen, die die Heldin gefunden hat, auf ihr eigenes Leben übertragen.

    Inhalt der Geschichte: Die elfjährige Mahtab muss mit ihrer Familie aus dem Reich der Blutroten fliehen, einer Tyrannin, die Jungenherzen isst. Auf der Flucht gibt es keine Zeit für Trauer. Mahtabs Mutter droht daran zu zerbrechen. Ihr Vater kämpft ums Überleben. So wird für Mahtab der Verlust der Heimat zugleich zum Verlust der eigenen Eltern. Um der erbarmungslosen Realität zu entkommen, träumt sie sich in ein Land namens Athabasca, wo sie die Fee mit den blauen Haaren aus Pinocchio trifft, und Tiere zu ihren Begleitern werden. Ein modernes Roadstory, das einfühlsam auch jungen Lesern ermöglicht, hautnah mitzuerleben, wie es ist, die Heimat zu verlassen und sich auf eine gefährliche Flucht ohne Gewissheit zu begeben. Jeder realen Sequenz folgt eine Traumsequenz, die in eine Welt entführt, wo es Trost und Hoffnung gibt, bis sich Realität und Traum vermischen und etwas Unglaubliches passiert.

    Wohnzimmerlesung in kleinen Räumen, wie etwa in einer kleinen Bibliothek:

    Foto: Privat
  • Literaturworkshop - "Das Wort auf Papier und in der Luft"

    Literaturworkshop "Das Wort auf Papier und in der Luft"

    Dauer:

    • 3 - 5 Stunden an einem Vormittag oder Nachmittag
    • 4 Schulstunden als Schulveranstaltung an einem Vormittag

    Alter: 11-100 Jahre

    Teilnehmerzahl: Maximal 10 Personen

    Material und Technik:

    • Internetzugang an einem fest installierten hauseigenen Computer oder Laptop mit Beamer und Projektionsfläche sind sehr wünschenswert und ideal
    • Alternativ Samartboard
    • Alternativ Freies W-LAN: Hier sollten die Teilnehmenden dann eigene Geräte wie Tablet oder Smartphone mitbringen
    • Die Teilnehmenden bringen Schreibutensilien (Block und Stifte) mit

    Methode:

    • Durch kreative Schreibübungen die Worte aufs Papier bringen: Mit kreativen kurzen Übungen trainieren die Teilnehmenden, Texte aus dem Unterbewussten heraus aufs Papier zu werfen und dann zu veredeln. Die Autorin gibt Tipps für Übungen, die man zuhause anwenden kann, um Unbewusste Gedanken aus dem Unterbewussten hervorzuholen, und um Kreatives auf Knopfdruck zu Papier zu bringen. Denn oft genug müssen Schreibtalente darauf warten, bis die Eingebung von selbst kommt. Außerdem wird die Nutzung eines Notizblocks, den ein Autor immer dabei haben sollte, erklärt. Die während des Workshops entstandenen Texte werden nach Wunsch allesamt vorgelesen. Bei Vorhandensein der nötigen Technik kann die Autorin außerdem Methoden aufzeigen, wie der geschriebene Text in ästhetischer oder verrückter Form gestaltet werden kann.
    • Worte in der Luft durch Palaver-Übungen: Hier wird die Methode des Palaverns geübt. Die Teilnehmenden nehmen diese Übung nicht als Übung wahr. Die Autorin und Geschichtenerzählerin erzählt zunächst selbst und lässt die Teilnehmenden unbemerkt nach und nach das Erzählen übernehmen. Dem Erzählen wird Raum gegeben. Abschweifungen, vom Hundersten ins Tausendste kommen, sich gegenseitig unterbrechen und ins Wort fallen werden von der Autorin zugelassen. Die auch als Moderatorin ausgebildete Autorin bringt das Gespräch immer wieder auf den Hauptzweig der begonnen Erzählung zurück und leitet unbemerkt die Unterhaltung. Erst nach gelungenem Palaver erfahren die Teilnehmenden, dass sie gerade eine Palaver-Übung durchgeführt haben.

    Inhalt:

    Oft erlebte die Autorin in ihrer sozialpädagogischen Berufstätigkeit als Beraterin von Bildungseinrichtungen zur Interkulturellen Öffnung Klagen darüber, dass Migranteneltern ihren Kindern nicht vorlesen würden. Wenn sie die Einrichtungen dann danach fragte, ob diese Eltern ihren Kindern Geschichten erzählten, gab es häufig zunächst ein kleines Schweigen. Denn häufig wird in mitteleuroäischen Gesellschaften das Erzählen kaum wahrgenommen, oder sogar als "Zeitverschwendung" empfunden. Es sei wichtig, Kinder an Literatur heran zu führen. Das (Vor-)lesen steht dann als Konkurrenz gegenüber dem Erzählen. Es wird zu oft als pädagogisch wertvoller und wichtiger bewertet. In den meisten Ländern der Welt müssen jedoch die Menschen die Kunst des Palaverns beherrschen. Diese Form der Kommunikation ist einerseits eine soziale Form des Sich-gegenseitig-Respektierens, andererseits aber auch eine wichtige Überlebensmethode in Gesellschaften, wo es keine Ordnung oder Infrastruktur gibt. Durch das Palavern erhalten die Menschen wertvolle Informationen für das tägliche Überleben. Das Palavern wird schon den Kleinsten durch das Erzählen beigebracht. Das Erzählen durch Erwachsene, meist durch Großeltern, führt dazu, dass das Kind durch Zuhören das Erzählen lernt, aber auch dazu dass das Kind viel über die Geschichte der Familie, über seine Vorfahren und über das Tun der Erwachsenen erfährt. Das Erzählen und Palavern geben den Kindern und Jugendlichen Wurzeln und Orientierung. Schaut man genau hin, hat fast jedes Kind oder jede erwachsene Person auch in Mitteleuropa einen Menschen in seiner/ihrer Nähe (gehabt), die erzählt(e). Diese Momente sind in der Regel mit schönen Erinnerungen verbunden. Oft haben die Menschen auch Erinnerungen an intensive Momente, als sie einen schönen Text vorgelesen bekamen oder selbst vorlasen. Die Autorin und Erzählerin möchte in diesem Workshop diese beiden Literaturformen aufzeigen und vereinen. Denn beide Formen sind wunderbare menschliche Errungenschaften mit jeweils wertvollem pädagogischem Wert, die sich gegenseitig ergänzen. Selbst Worte auf Papier zu bringen ist dann die Königsdisziplin des geschriebenen Wortes und eröffnet dem Schreibenden unzählige Möglichkeiten. Bei Manchem wird durch das Schreiben eine Quelle aufgetan, die nie mehr versiegt. Das Unterbewusste eines einzigen Menschen birgt unendliche ungeahnte und einzigartige Geschichtenschätze.