Denkwerkstatt: Gemeinsam leben – Aber wie? - Zusammenhalt in der diversen Gesellschaft

Die Denkwerkstatt im Interview auf Radio mdr kultur am 11. März 2017 hier anhören.

Mehrnousch Zaeri-Esfahani auf Deutschland Radio Kultur im Interview mit Britta Bürger in der Sendung "Im Gespräch" am 29.11.2016. Hier nachlesen.


Eine Vorlage für Einladungen oder Ankündigungen befindet sich am Ende dieser Seite. Diese kann von Veranstalter*innen übernommen, an die Zielgruppe angepasst und verändert werden.

Rahmenbedingungen:

Dauer: 3 Stunden

Beginn: Spätestens 17:00 Uhr

Teilnehmerzahl:

Höchst-Teilnehmerzahl: unbegrenzt;

Mindest-Teilnehmerzahl bei weit entferntem Veranstaltungsort (ab 2 Std. Fahrt): mind. 20 Personen

Bedingungen:

  • Der Veranstalter sorgt für die nötige Raumgröße mit Theaterbestuhlung
  • Ein Handmikrophon (oder Headset) ist bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 20 Personen notwendig (Ersatzbatterien müsen vorhanden sein)
  • Beamer und Laptop
  • Bitte aus Gründen der Nachhaltigkeit keine Blumen für die Referentin

Termine:

Wegen der großen Nachfrage muss mit einer Vorlaufzeit von mindestens einem halben Jahr gerechnet werden. Termine können unverbindlich reserviert werden.


Inhalt:

Ursprünglich als Fortbildungsmaßnahme für die ehrenamtliche Flüchtlingsbegleitung konzipiert, hat sich die Denkwerkstatt seit 2014 kontinuierlich mit den gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland weiterentwickelt. Längst geht es nicht mehr nur um die Integration geflüchteter Menschen, sondern um die Frage, wie wir in einer globalisierten Welt und der diversen Gesellschaft zusammen leben wollen, und wie der gesellschaftliche Zusammehalt gestärkt werden kann. Es geht um die Entwicklung neuer Strategien, wie jeder Einzelne in seinem beruflichen oder privaten Umfeld etwas tun kann, um den Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden - ob mit oder ohne Migrationshintergrund - wieder einen Platz in der Mitte zuzugestehen. Jeder Einzelne schöpf aus und baut auf seine eigenen Erfahrungen auf. Lösungen werden nicht von der Referentin "serviert", sondern entstehen während der Veranstaltung durch das Lauschen der Geschichten in jeder/jedem Einzelnen.

Die Referentin hat das Ziel, mit der Denkwerkstatt in jedem und jeder einzelnen Teilnehmenden die "innere, wertschätzende Haltung" zu stärken, um sie für ihre Tätigkeit in der kompliziert scheinenden, diversen Gesellschaft nachhaltig zu rüsten. Sie sieht einen Lösungsweg darin, sich seiner eigenen privaten und kulturellen Hintergründe und Erziehungsmodelle bewusst zu werden, die eigene und individuelle "Schatzkiste" mit all den persönlichen schönen und traurigen Erfahreungen zu öffnen und lieben zu lernen, um andere Modelle und Lebensentwürfe besser zu begreifen. Hier wendet sie die Methode der Vereinfachung an, indem sie gemeinsam mit dem Publikum die Gesellschaft von oben und ganzheitlich betrachtet. Für einen Moment verliert das Publikum die differenzierte Wahrnehmung auf den Einzelfall und bekommt Gelegenheit, die Zusammenhänge in vereinfachten Formen und Farben zu erkennen.

Mit dieser Denkwerkstatt hat die Referentin bereits mehr als 250 Veranstaltungen bundesweit und im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Die Denkwerkstätten sind mittlerweile ein Geheimtipp und nicht nur bei Engagierten in der Migrationsarbeit sehr beliebt. Seit vier Jahren ist sie nun unterwegs. Unter Beteiligung des Publikums werden nach und nach zahlreiche Aspekte dieses Themas (wie etwa die Themen Schuld, Bestrafung, Scham, Ehre, Umgang mit Tod und Krankheit, Schicksal, Eigenverantwortung, Humanismus, Individualität, Gemeinschaft und viele andere) gesammelt und zu einem ganzheitlichen Bild zusammengefügt, so dass die Teilnehmenden einen Überblick erhalten und den Roten Faden erkennen. Nach Besuch der Veranstaltung wirkt das Erlebnis nachhaltig und führt zur Entwicklung einer individuellen Handlungsstrategie. Einige Einrichtungen haben bereits ihre gesamte Unternehmensstrategie neu ausgerichtet und der Referentin von ihren neuen Methoden berichtet, die ebenfalls in die Denkwerkstatt eingeflossen sind.

Im Laufe einer Saison sammelt die Referentin jene Themen, zu denen es viele ungeklärte Fragen gibt. Hierzu recherchiert sie die Fachliteratur und liest diese in den drei Sommermonaten Juli bis September, die sie als ihre "Stille Zeit" bezeichnet. Im Sommer 2019 werden insbesondere die Themen "Ehre", "Umgang mit Tod und Krankheit" und "Umgang in Haft" ausführlich studiert und die Ergebnisse fließen ab der neuen Saison in die Denkwerkstatt ein.

Methode:

"Ich male mit meinen Worten Bilder", sagt die Referentin, die diese Fähigkeit in ihrer Kindheit im Iran durch die Erzählungen der Älteren, insbesondere der eigenen Großmutter und durch deren Stimme verinnerlichte. Erzählungen von wahren Geschichten, vom Aberglauben, von den Vorfahren, von Helden und Bösewichten. Völlig neu ist die Methode der Referentin, in einem erzählerischen, humorvollen Stil und in einfacher Sprache vorzutragen. Ganz in orientalischer Tradition lässt die Referentin zu, "vom Hundertsten ins Tausendste" zu gehen, um nach vielen - nur scheinbaren - Ablenkungen wieder zum Hauptthema zurück zu kehren. Und plötzlich ergibt sich der ganzheitliche Sinn von selbst.

Der Vortrag eignet sich sehr gut für einen ersten Schritt, um einen Prozess einer Zukunftswerkstatt in der Kommune oder der Methodenentwicklung in der Einrichtung anzustoßen und neue Perspektiven in die Diskussionen einzubringen. Einrichtungen führen in der Regel nach der Denkwerkstatt zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Sitzung durch, bei der die Teilnehmenden der Denkwerkstatt die neue verinnerlichte Haltung in Rollenspielen von echten, gescheiterten interkulturellen Konfliktsituationen ausprobieren.

Im Vortrag werden Fragen aufgegriffen, wie:

  • Was ist Integration? Warum müssen wir uns alle integrieren? Was hat die persönliche Identität damit zu tun? Wie lange dauert eine Integration?
  • Wie wirkt sich die (kulturelle) Erziehung auf die Wahrnehmung, Logik und Beurteilung von Ereignissen aus?
  • Welches Zeitverständnis herrscht in Mitteleuropa im Vergleich zum Zeitverständnis in den Herkunftsländern fast aller Migrant_innen? Wie wirken sich die unterschiedlichen Zeitverständnisse auf die Herkunftsgesellschaften oder auf die hiesige Zusammenarbeit mit Migrant_innen aus? Und was hat das Zeitverständnis mit der Gesellschaftsstruktur und der Staatsform eines Landes zu tun?
  • Warum werden manche Angebote von Menschen aus den sogenannten „bildungsfernen Schichten“ und von manchen Migrant_innen nicht angenommen?
  • Welche Vorstellung von Autorität herrscht in den unterschiedlichen Gesellschaftschichten, und wie kann das Hilfe- und Bildungssystem die Eltern in das Bildungsgeschehen der Kinder einbeziehen?
  • Wie gehen wir mit der „Schicksalsergebenheit“ dieser Zielgruppen oder ihrer scheinbar fehlenden Bereitschaft, Eigenverantwortung zu übernehmen, um?
  • Welche Rolle spielt der Islam in interkulturellen Situationen?
  • Was ist der Unterschied zwischen der Schuld- und der Schamkultur?
  • Wie wirkt sich der Umgang mit "Schuld" auf die Arbeit in Arrest- und Justizvollzugsanstalten aus?
  • Wie gehen wir mit dem Thema "Ehre" um?
  • Und wieso erscheint uns das Verhalten der Zielgruppe manchmal als desinteressiert oder zu fordernd bis rücksichtslos?
  • Und was hat das alles mit den aktuellen Veränderungen in der deutschen Gesellschaft zu tun, mit den Ängsten vor Fremden oder mit Ängsten vor radikalen Gruppierungen, die einfache Lösungen bieten? Welche Argumente gibt es gegen Populismus und leere Parolen?

Schwerpunkt:

Der Schwerpunkt des Vortrages kann jeweils an die Gruppe angepasst werden.

  • für Personen, die beruflich Berührungspunkte zu Eltern, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergund haben, insbesondere für Erzieher_innen, Lehrer_innen, Pfleger_innen, Angestellte der öffentlichen Verwaltung, Sozialarbeiter_innen, Angestellte aus dem Kinder- und Jugendhilfebereich, den Jobcentern, Jugendvollzugsanstalten, Arrestanstalten, Hospizen, Krankenhäusern oder Beratungsstellen für Opfer sexualisierter Gewalt.
  • insbesondere für VKL- und VABO-Lehrer_innen
  • für Migrantengruppen (bei Bedarf mit Dolmetscher_innen)
  • für bürgerschaftlich Engagierte
  • für ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter_innen
  • für Mitarbeiter_innen aus der Verwaltung
  • für Integrationsbeuaftragte
  • für Mitarbeiter_innen der Justiz und Justizvollzugsanstalten bzw. Jugendarrestanstalten
  • für Richter und Richterinnen
  • für Pflege- und Heilberufe
  • für Hospitz-Engagierte
  • für Berufsschulen
  • für in Ausbildung befindliche junge Menschen oder für junge Menschen in freiwilligen Diensten, wie Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst
  • oder für andere...


Methode:

  • Storytelling.
  • Die Teilnehmer_innen müssen keine langen Texte von der Präsentation ablesen. Die Referentin trägt in einem erzählerischen Stil vor. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch Geschichten aus dem Alltag vorgestellt.
  • Grundlage des Vortrages ist eine von der Referentin erstelle Powerpoint-Präsentation.
  • Ein Handout wird ausgeteilt.

Eine Vorlage für Einladungen oder Ankündigungen befindet sich am Ende dieser Seite. Diese kann von Veranstalter_innen übernommen, an die Zielgruppe angepasst und verändert werden.


Feedback:

  • Kandel, Oktober 2019

"Ich möchte mich auf diesem Weg bei Ihnen - und den Organisatorinnen - für Ihren sehr interessanten und gelungenen Beitrag bedanken. Es waren kurzweilige und zu kurze 3 Stunden, die viele Impulse gegeben haben."

  • Zürich, Juni 2019

"Noch immer arbeiten wir mit und an den Erkenntnissen, die wir vor zwei Jahren in Ihrer Fortbildung gewonnen haben. Unsere Einrichtung ist heute eine andere, eine für Mitarbeiter und Klienten viel bessere geworden. Wir hätten nie gedacht, dass eine dreistündige Veranstlatung eine solche Auswirkung auf uns alle haben würde. Dafür möchten wir Ihnen zusammen mit diesen Sommergrüßen aus Zürich danken, liebe Mehrnousch."

  • Heilbronn, Mai 2019

"Noch eine Woche später gehen mir immer wieder Gedanken, Erzählungen, Erlebtes, Erziehungswissen von Ihnen vorgetragen, authentisch mit soviel Ehrlichkeit, Mut und Freude durch den Kopf, dass ich mich aus ganzem Herzen bei Ihnen bedanken möchte. Danke für so viel neue Gedanken, Überlegungen und Bilder. Alles Gute für Sie. Berühren Sie noch viele Menschen!"

  • Gundelfingen, Februar 2019

"Ihre Erzählweise ist wirklich sehr besonders, wunderschön und gleichzeitig so informativ."

  • Zürich, Dezember 2018

"Sie und Ihre Gedankenanstöße sind schon seit zwei Jahren ständige Gäste in unseren Kaffeepausen. Sie haben unsere Einrichtung so nachhaltig verändert, dass wir tagtäglich neue Lösungen und Ideen finden. Sie hatten recht. Sie bringen uns keine fertigen Lösungen. Die Lösungen sind in uns. Danke!"

  • Darmstadt, November 2018

"Es tat so gut, sich heute in Ihre Denk-Werkstatt zu setzen, ohne Zettel und Stift, mit keiner Aufgabe als vielleicht der, offen zu sein für das, was Sie erzählen. Es ist so viel angeklungen währenddessen in mir und auch jetzt denke ich über Menschen und Phänomene nach, warum wer so vielleicht geworden ist und warum etwas so ist, wie es ist, wissend, dass es nie nur die ganz einfache Antwort gibt, aber eine Annäherung."

  • Karlsruhe, Juli 2018:

"Ich möchte Ihnen noch einmal danken für Ihren tollen und lebendigen Vortrag und Ihnen sagen, wie nachhaltig er bzw. die Inhalte für spannende Diskussionen im Kollegium „gesorgt“ hat. Immer wieder wird ein Impuls von Ihnen aufgegriffen bzw. darauf Bezug genommen und die Begriffe „monochron“ und „polychron“ sind inzwischen verankert in unserem Sprachgebrauch …"

  • Pforzheim, Juni 2018:

"Ich muss gestehen, dass ich selten so erfüllt, ja beglückt von einem Klausur- oder Fortbildungstag nach Hause gekommen bin. Die Mischung aus reichem Wissen, großem Erfahrungsschatz, persönlicher Betroffenheit und Authentizität, dazu noch dieser feine Humor und eine bei dieser Thematik angenehme Leichtigkeit hat mich nicht nur sehr angesprochen, sondern auch tief berührt. Bei der kurzen Geschichte, die Sie am Schluss erzählten, kamen mir einfach die Tränen. Das ist es, was das Leben lebenswert macht, menschliche Begegnung, sich selbst und andere kennen und lieben zu lernen."

"Bei unseren Gesprächen - auf dem Flur und in der Küche - kommen wir immer wieder auf Sie zu sprechen. Mit Humor und Leichtigkeit - und auch mit dem gebührenden Respekt - reden und diskutieren wir weiter...das ist nicht nach jeder Fortbildung / Vortrag so.... Sie haben bei uns Spuren hinterlassen - freundlich, "beherzt"..."

  • Mosbach, Mai 2018:

"2 Stunden waren viel zu kurz. Die Denkwerkstatt braucht mehr Zeit!"

  • Hagen, Mai 2018:

"Die Veranstaltung fing zu spät an. Wir konnten uns nicht mehr konzentrieren so spät am Abend - schade!";

"Ihre Impulse sind sehr nachhaltig.";

"Danke für Ihren klaren Standpunkt. Sie haben uns zu einer nachhaltigen Diskussion in unserer Stadt angeregt. Der Samen ist gesetzt!";

"Sie gehören einfach auf die Bühne. Ich hätte Ihnen noch Stunden zuhören können. Wie haben Sie das gemacht?"

  • Zürich, Feb 2018:

"Im Geschäft sprechen wir sehr oft über Sie und den Vortrag,den Sie uns gehalten haben. Ihre Gedanken, Ausführungen und Überlegungen wirken nachhaltig in unseren Alltag."

  • Erfurt, Oktober 2017:

"Während des Vortrages sind mir immer neue Situationen eingefallen, die ich nun in einem ganz anderen Licht sehe. Was für unnötige Gedanken und Sorgen wir uns gemacht haben. Nun sehe ich das Ganze plötzlich von oben!"; "Selten hat mich in letzter Zeit ein Vortrag so gefesselt und nachhaltig berührt."

  • Nürnberg, Oktober 2017:

Veranstalterin: "Immer wieder erreichen mich dankbare und begeisterte E-Mails und andere Rückmeldungen zur Denkwerkstatt. Wie schön, dass der Vortrag so eine nachhaltige Wirkung entfaltet."; "Ihre Stimme trägt einen davon, und man möchte mehr. Ich hätte Ihnen noch Stunden zuhören können."

  • Frankfurt, Oktober 2017:

"Ein Nachmittag ist zu kurz für das Thema, Fragen stellen war nicht mehr möglich";

"Zeitlich größerer Rahmen nötig, um Verknüpfung mit eigener Praxis zu vertiefen";

" Eine Migrantin wirbt für Individualismus und Demokratie: das wäre so mit einer weißen Deutschen nicht möglich gewesen"

  • Nürnberg, Oktober 2017:

"...wie inspirierend ich Ihre Denkwerkstatt fand - und wie erfrischend und sympathisch Ihre Art des Vortragens! Es war ein großes Erlebnis und ich habe - wir alle haben viel gelernt! Und in jedem und jeder geht die Auseinandersetzung weiter. So wird das weiterwachsen, was Sie gesät haben - nach der Methode "Senfkorn", wie es in der Bibel heißt!"

  • Pforzheim, Februar 2017:

"wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie bereichernd Interkultur sein kann, dann war es Ihr vorgestriger Vortrag! Haben Sie 1000 Dank. Mir ist im Nachgang sehr bewusst geworden, wie sehr Ihre Art vorzutragen von der bildhaften Sprache lebt und wie viel davon den persischen Erzähltraditionen geschuldet ist. Ein Hochlied auf die Großmutter, die Ihnen so viel Geschichten erzählt hat!"

  • Pforzheim, Februar 2017:

"Ihre Aufklärungsarbeit ist heutzutage ungeheuer wichtig ist. Und die Art und Weise wie Sie Ihre theoretischen Erkenntnisse mit Praxisbeispielen und Poesie würzen, empfinde ich als sehr angenehm und besonders."

  • Achern, Januar 2017:

"Die zwei Stunden im Bürgersaal waren wie im Flug vorüber und das ist das beste Zeichen, dass der Referent perfekt war.
Ich hätte Ihnen noch lange zuhören können. Sie tragen mit Ihrer Arbeit in großem Masse zum Gelingen dieses Projektes in Deutschland bei. Danke dafür."

  • Rastatt, Dezember 2016:

"Ich habe so viele Dinge verstanden, die mich in meiner langen Karriere in der Jugend- und Familienhilfe beschäftigten. Während Sie erzählten, fiel mir ein Fall nach dem anderen ein. Und plötzlich sah ich diese Situationen aus einer völlig anderen Perspektive."

  • Karlsdorf-Neuthard, November 2016:

"Ich war letztes Jahr bei der Denkwerkstatt in Philippsburg. Seitdem hat sich bei mir so vieles verändert. Ich habe einen ganz anderen Arbeitsstil entwickelt und bin viel gelassener geworden. Ich wollte unbedingt nochmal alles hören und habe eine Freundin mitgebracht."

  • Karlsruhe, Mai 2016:

"Mir hat es großen Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören. Man spürt, dass Sie mit Begeisterung, Offenheit und Ehrlichkeit bei Ihrem Thema sind und das überträgt sich auf die Zuhörer."

  • Freiburg, Februar 2016:

"Es passiert selten, dass ich länger als zwei Stunden einer Person aufmerksam zuhören kann, ihre Art zu sprechen hat mich derart gefesselt, dass ich auch locker noch zwei weitere Stunden hätte Ihnen meine volle Aufmerksamkeit schenken können. Sie machen eine unglaublich gute und wichtige Arbeit. Ich hoffe und wünsche mir, dass Sie noch viele andere Menschen durch Ihre Vorträge und die daraus entstehenden Gespräche weiterbilden und in der Arbeit mit Flüchtlingen bzw. Menschen aus anderen Kulturen bereichern können. Bitte machen Sie weiter so!"

  • Bruchsal, Dezember 2015:

"begeistert und tief beeindruckt habe ich Ihren Vortrag in Bruchsal verfolgt. Er hat Vieles, was ich mit Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft oder in der Anschlussunterkunft erlebe, erklärt. Gleichzeitig wird es mir zukünftig leichter fallen, bestimmte Verhaltensweisen der Flüchtlinge einzuordnen. Hilfreich fand ich insbesondere die von Ihnen erklärte Darstellung von John W. Berry. Die gesellschaftlich/kulturelle Unterscheidung von Individualismus und Kollektivismus war neu für mich, hat mir aber Vieles klarer werden lassen!"

„Der Vortragsabend war sehr informativ, unterhaltsam und absolut wichtig!!!";

„Ein großes Lob und Anerkennung [...] für diesen großartigen Abend. Es müssten noch viel mehr Menschen diesen Vortrag hören.“

  • Philippsburg, November 2015:

"herzlichen Dank für Ihren äußerst informativen und zum Nachdenken anregenden Vortrag. Sie haben die Anwesenden überaus stark beeindruckt und uns allen viele Impulse für Empathie und Verständnis für die "Fremden" gegeben. Auch der Exkurs zum Thema Demokratie und individualistische Gesellschaft eröffnete einen völlig neuen Blickwinkel auf Demokratie. Diese Infos sind essentiell wichtig und der Vortrag soll und muss bei uns noch mal wiederholt werden, für Einheimische und Neue Einwohner."

  • Linkenheim-Hochstetten, Juni 2015:

„Wie schön, dass man dieses ernste Thema auch mit Humor vermitteln kann. Ich habe sehr viel gelacht.“

  • Bühl, März 2015:

„Der Begriff Integration ist mir nun viel klarer“

  • Gaggenau, April 2015:

„Die persönlichen Erfahrungen der Referentin waren für mich sehr erhellend.“

  • Karlsruhe, Fachtag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften für Lehrer, April 2015:

„Ich habe schon mehrere Seminare zum Thema Interkulturelle Kommunikation gemacht. Diesmal war es das erste Mal, dass ich ohne schlechtes Gewissen nach Hause gehe. Diesmal weiß ich, worauf es ankommt.“

  • Karlsruhe, Oktober 2014, Seminar für einen migrantischen Verein:

„Ich bin beflügelt. Ich habe eigene Perspektiven überdacht und neue Perspektiven erlangt.“;

„Es ist positiv, dass die Referentin selbst einen Migrationshintergrund hat.“

  • Rastatt, November 2014: „Mir sind die Augen geöffnet. Ein richtiges Aha-Erlebnis!“

ANKÜNDIGUNGSTEXT

"Endlich kommt die Autorin Zaeri-Esfahani mit ihrer Denkwerkstatt auch nach .... (Ort eintragen)....... Seit fünf Jahren bereist sie mit Ihrer Denkwerkstatt den deutschsprachigen Raum. Völlig neu ist dabei Ihre Methode. Sie trägt in einem humorvollen erzählerischen Stil und in einfacher Sprache vor.
Die Teilnehmer*innen erfahren viel über ihr eigenes mitteleuropäisches kulturelles Modell. So können sie die Besonderheiten, die Migrant_innen aus meist kollektivistisch geprägten Gesellschaften oder Menschen aus der sogenannten "bildungsfernen Schicht" mitbringen, besser einordnen.
Während die Referentin Erkenntnisse aus Kultur-, Migrationsforschung und Psychologie vorstellt, lässt sie durch wahre Geschichten ganz in orientalischer Tradition zu, "vom Hundertsten ins Tausendste" zu gehen, um nach vielen - nur scheinbaren - Ablenkungen wieder zum Hauptthema zurück zu kommen.
Und plötzlich ergibt sich der ganzheitliche Sinn, der rote Faden, von Kultur bis zu unserer heutigen, divesen Gesellschaft, von selbst.

Im Vortrag werden Fragen aufgegriffen, wie:
* Wir wirkt sich Kultur auf Erziehung aus? Wie wirkt sich Erziehung auf die Wahrnehmung, Logik und Beurteilung von Ereignissen aus?
* Wie wirken sich die unterschiedlichen Zeitverständnisse auf die Gesellschaften oder auf die hiesige Zusammenarbeit mit Migrant_innen aus?
* Warum werden manche Angebote von Migrant_innen oder Menschen aus der sogenannten "bildungsfernen" Schicht nicht angenommen?
* Welche Vorstellung von Autorität haben die Kulturen im Vergleich?
* Wie kann das deutsche Hilfe- und Bildungssystem Eltern aus dem Abseits in das Bildungsgeschehen der Kinder einbeziehen?
* Wie gehen wir mit „Schicksalsergebenheit" um? Woher kommt die scheinbare Unfähigkeit oder der Unwille, Eigenverantwortung zu übernehmen? Warum wird hier die Schuld immer woanders gesucht?
* Und wieso erscheint uns das Verhalten mancher gesellschaftlicher Gruppen als zu fordernd bis rücksichtslos?